Patrick Woessner
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Patrick Woessner, Senior Product Manager

Senior Product Manager · KI- und Datenplattformen

Patrick Woessner

Product Manager, früher Entwickler. Ich baue Datenplattformen und bringe KI in Produktion.

Remote seit 2020 · verteilte Teams · volle CET-Überschneidung

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Hunderte Mio. Events pro Tag — die Größenordnung, in der ich Pipelines verantworte
~€1 Mio. jährliches Entwicklungsbudget in meiner Roadmap-Verantwortung
7 Releases aus meiner aktuellen Rolle — alle auf dieser Seite verlinkt

Über mich

Ich verantworte die Roadmap eines Engineering-Teams bei Awin, einem Affiliate-Netzwerk, über das große Handels- und Modemarken ihre Partnerprogramme laufen lassen. Die Rolle ist kundennah — vom Quarterly Business Review mit einigen der größten Marken der Plattform bis zum RFP-Pitch um neue.

Vor Awin war ich zwei Jahre selbstständig in Spanien: eigene Content-Portale, aufgebaut und profitabel betrieben über Affiliate-Provisionen und Werbung — die Publisher-Seite genau des Geschäfts, dessen Plattform-Seite ich heute verantworte. Daneben habe ich eine Handvoll Kunden beratend in der Produktentwicklung begleitet. Davor war ich Head of Additional Digital Brands bei AIDA Cruises, und davor habe ich einen Marktplatz mitgegründet, der 2019 übernommen wurde.

Angefangen habe ich mit PHP, und das merkt man bis heute — wenn eine Frage zur Business-Logik aufkommt, öffne ich das Repository, statt sie weiterzureichen. Auch deshalb schreibe ich Discovery-Dokumente so, dass ein Team direkt damit bauen kann.

Seit 2020 arbeite ich vollständig remote, auf spanischen und deutschen Verträgen und in Teams über mehrere Länder verteilt. Am meisten reizen mich Produkte, bei denen das Messen selbst die schwierige Aufgabe ist — Attribution, Tracking, Datenqualität: Bereiche, in denen eine falsche Zahl teurer ist als ein fehlendes Feature.

Woran ich gerade arbeite

Drei Entscheidungen

Drei Situationen aus den letzten Jahren, in denen die Richtung nicht offensichtlich war. Wählen Sie, was Sie getan hätten — es gibt keinen Trick, alle drei Optionen sind vertretbar. Entschieden haben wir im Team; hier steht, wofür ich argumentiert habe und was daraus geworden ist.

Entscheidung 1 von 3

Was Last Click nicht abbilden kann

Im Affiliate-Marketing ist Last Click der Standard: Wer den letzten Klick vor dem Kauf liefert, bekommt die Provision. Das ist einfach, vorhersagbar und für alle Beteiligten nachvollziehbar. Nur bildet es Kampagnen nicht ab, in denen die Kaufentscheidung deutlich früher fällt — bei Content, Tests und Empfehlungen. Advertiser wünschten sich hier mehr Spielraum, ohne dass ihr Programm für Partner unübersichtlich wird.

Entscheidung 2 von 3

Social-Traffic startet im falschen Browser

Social-Apps öffnen Links in ihrem eigenen In-App-Browser. Cookies leben dort in einer Sandbox: Im Standardbrowser des Geräts existieren sie nicht, und besonders langlebig sind sie auch nicht. Wer später kauft — abends, im gewohnten Browser —, kommt ohne den Kontext seines Klicks an. Das ist eine Mechanik der ganzen Branche. Die Frage war, wie man sie löst, ohne tausenden Partnern Arbeit zu machen.

Entscheidung 3 von 3

Muss jede Integration ein Projekt sein?

Awins Tracking ist standardisiert — die Einrichtung beim Advertiser ist trotzdem ein eigenes Vorhaben: Das Integration-Team begleitet, auf Kundenseite müssen Entwickler Zeit dafür finden. Für Enterprise-Setups ist dieser Weg genau richtig und bleibt es auch. Aber ein großer Teil der Advertiser läuft auf Standard-Shop-Plattformen, und dort stand der Aufwand in keinem Verhältnis.

Ausgewählte Arbeiten

Wo ein Feature öffentlich angekündigt wurde, ist die Quelle verlinkt. Ergebniszahlen bespreche ich lieber im Gespräch, als sie hier zu veröffentlichen.

Wie ich arbeite

Erst das Problem. Wenn ich das Problem nicht in einem Absatz formulieren und sagen kann, wer es hat, bin ich nicht bereit, Engineers um irgendetwas zu bitten.
Erfolg wird vorher definiert. Eine Metrik, ein Frühindikator und die Bedingung, unter der wir aufhören. Hinterher zu entscheiden, was als Erfolg zählt, ist der Weg, auf dem Teams sich Dinge schönreden, die nichts bewegt haben.
KI ist Hebel, keine Demo. Ich nutze sie täglich für Recherche, Analyse und Prototyping — und ich habe sie ausgeliefert, inklusive der unspektakulären Teile: Evaluationskriterien, Schwellenwerte und was passiert, wenn das Modell falsch liegt.
Ich schreibe, um zu denken. Eine Entscheidung, die auf einer Seite steht, schlägt ein Meeting. Ich lege das Denken früh offen, damit man widersprechen kann, bevor Engineering-Zeit hineingeht.

Stationen

Sprachen. Deutsch (Muttersprache) · Englisch (fließend) · Spanisch (Konversation, B1–B2)

Nebenprojekte

Ich betreibe bis heute Tech Junkies, das letzte der Content-Portale aus meiner Selbstständigkeit. Eine Audience aus dem Nichts aufzubauen zeigt mir, wie schwer Distribution ist und wie wenig ein Feature wert ist, wenn es niemand findet.

Kontakt

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E-Mail geht genauso: patrick@woessner.me. Das Formular spart Ihnen nur den Wechsel ins Mailprogramm. Ich antworte in der Regel innerhalb eines Tages.

Ich bin nicht auf LinkedIn — diese Seite ist mein Profil.

CV anfordern

Kurz ausfüllen, und ich schicke Ihnen den Lebenslauf als PDF, in der Regel noch am selben Tag. Ich weiß lieber, wer ihn liest, als ihn als offenen Link kursieren zu lassen.